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Maria-Lisa Stelzel

unterwegs in Wien

Die Reisebloggerin, Fotografin und Autorin Maria-Lisa Stelzel ist in Wien geboren und aufgewachsen – eine waschechte Wienerin also. Sie hat ein Jahr in Mexiko gelebt und war ausgiebig in Neuseeland, Australien und im südlichen Afrika unterwegs. Ihre Herzensregion ist jedoch nach wie vor Patagonien. Wenn sie mal nicht auf Reisen ist, kehrt sie immer wieder gerne in ihre Heimat zurück und verbringt Zeit mit ihrem Hund und Pferd. Maria-Lisa Stelzel ist stets auf der Suche nach dem perfekten Fotomotiv; bei ihrer Arbeit sind ihr Authentizität und Sorgfalt wichtig. Auf imprintmytravel.com berichtet sie über ihre Reisen und ihre Liebe zur Fotografie.

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Buchtitel von Maria-Lisa Stelzel

Wie hat Ihre Leidenschaft fürs Reisen und Schreiben begonnen?

Ich wurde bereits in früher Kindheit von meinen Eltern mit dem Reisevirus infiziert und das Schreiben bereitete mir bereits in der Schule große Freude. Kein Wunder, dass ich 2014 mit imprintmytravel.com meinen eigenen Blog startete, um von meinen Reisen zu berichten und meine Leser mit Fototipps zu versorgen. Dieser entwickelte sich rasch zu einem der größten Reise- und Fotografieblogs in Österreich. In weiterer Folge begann ich auch für unterschiedliche Medien zu schreiben und bekam die Gelegenheit, einen Reiseführer für Dumont zu verfassen.

Wie war es, Ihren ersten Reiseführer für DUMONT zu schreiben?

Es war eine große Ehre und gleichzeitig eine spannende Herausforderung. Außerdem hatte ich so die Möglichkeit, meine Heimatstadt Wien aus ganz anderen Perspektiven kennenzulernen.

Was war Ihr schönstes oder aufregendstes Erlebnis während der Recherche?

Ich hatte viele wunderschöne Erlebnisse und durfte an tollen Aktivitäten teilnehmen. Ganz besonders in Erinnerung ist mir als Tierfreundin die Lamawanderung im Wienerwald geblieben, aber auch die Übernachtung im Weinfass werde ich nicht so schnell vergessen.

…und gab es eine Situation, die besonders herausfordernd oder unerwartet war?

Ich brach mir tatsächlich bei einem Sturz während einer Fahrradtour im Zuge der Recherche das Kahnbein und musste wochenlang pausieren. Dadurch kam ich etwas unter Zeitdruck und musste in den letzten Wochen vor der Abgabe noch viele Aktivitäten und Fotoshootings unterbringen. Am Ende hat Gott sei Dank alles gut geklappt.

Welcher Ort oder welche Stadt hat Sie auf Ihren Reisen am meisten beeindruckt – und warum?

Patagonien ist mein Herzensort und meine zweite Heimat. Die ungezähmte Natur und die endlose Weite beeindrucken mich immer wieder aufs Neue. Es ist mein Traum, einmal einen Reiseführer für diese spannende Region zu schreiben.

Nach welchen Kriterien wählen Sie die Inhalte für Ihre Reiseführer aus?

Ich schreibe am liebsten über persönliche Erfahrung und Erlebnisse und als professionelle Fotografin ist natürlich die Fotogenität der Locations auch wichtig. Außerdem sollten Empfehlungen immer einen Mehrwert für die Leser bieten und ihr Reiseerlebnis bestmöglich vervollständigen.

Welche drei Dinge dürfen in Ihrem Koffer auf einer Recherchereise nicht fehlen?

Kamera, Notizbuch, bequeme Schuhe

Wie beeinflussen aktuelle Entwicklungen wie Nachhaltigkeit oder Digitalisierung Ihre Arbeit als Reiseführerautor:in?

Ich versuche mich so wenig wie möglich zu beeinflussen zu lassen und gehe meinen Weg. Für mich ist Authentizität enorm wichtig, deshalb versuche ich Dinge, wie KI etc., zu vermeiden. Ich bevorzuge persönliche Erfahrung und Austausch mit den Menschen. Natürlich hilft die Digitalisierung, Informationen schneller und effizienter zu Verarbeiten und das quasi von jedem Teil der Welt aus.

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